Der finanzielle Kulturschock
Tatsächlich wurden wir schon in der kurzen Zeit hier doch eher desillusioniert, was den Gedanken angeht, hier sei alles super billig. Seit der Revolution und der Weltwirtschaftskrise sieht es nämlich eher genau anders herum aus. Erst einmal zu den westlichen Standarts: Eine Wagner/Dr. Oetker Pizza, die bei uns 2 Euro kostet, kostet hier 20 Lari, also ca. 9 Euro. Den Preis für eine Pizza muss man erst einmal verkraften. Dies liegt wohl aber auch daran, dass der Supermarkt etwa 10 mal mehr Angestellte braucht. Denn es gibt tatsächlich nur eine Supermarktkette, genannt “Populi”. Die Georgier sind es nicht gewohnt, in Supermärkten einzukaufen und sich die Sachen selbst zu nehmen, weshalb an jedem Regal jemand steht der schaut, dass niemand etwas mitgehen lässt. Aber auch ansonsten ist hier nicht wirklich “billig” die richtige Bezeichnung. Ich will hier jetzt nicht über genaue Zahlen sprechen: Aber zumindest im Hinblick auf die Miethöhe stehen georgische Wohnungen den Deutschen in kaum etwas nach. Generell ist also zu sagen: Arbeitskraft ist sehr günstig, Essen sehr teuer. Man könnte es meinen ersten Kulturschock in Georgien nennen, mal sehen, wie viele noch folgen.
Gut angekommen!
An alle die sich Sorgen gemacht haben, ob ich gut ankomme: Ich bin gut in Georgien angekommen und habe auch schon eine kleine Stadterkundungstour hinter mir. Jetzt geht es nach 36 Stunden ohne Schlaf ins Bett.
Eine wichtige Info für alle, die diesen Blog hier regelmäßig konsumieren: Ab jetzt wird ca. jeder 2. Artikel passwortgeschützt sein. (Gründe: zu persönlich oder Fotos von Kids aus der Schule etc, die nicht jedem zugänglich gemacht werden sollen) Wenn du auch diese Artikel lesen möchtest, schicke mir eine Mail an lars@neon-gruen.de und ich werde dir das nötige Passwort zuschicken, dass du dann aber bitte für dich, und zwar nur für dich behälst. Wenn du meinst, jemand anderes braucht das Passwort auch, dann schreibe mir das und gib es nicht einfach weiter.
Bis dahin liebe grüße aus Georgien!
Halbzeit am Werbellinsee
Die erste Hälfte des Vorbereitungsseminars am Werbellinsee ist nun vorbei. In der Zwischenzeit gab es einen Ausflug nach Berlin. Ich bin ins “Russische Haus” gegangen. Eine beeindruckende Insel Russland auf deutschem Boden. 23.000 qm Russland mit Kino, Schule, Bibliothek, Theater, Wohnungen und einigen Firmen wie Reisebüros usw. Dabei glaubt man das gar nicht, wenn man vor dem von Außen wie ein Theater aussehendem Haus, in einer Seitenstraße der “Unter den Linden” steht. Tatsächlich wirkt das Haus von Innen sehr gigantisch und man fühlt sich in russische Hochzeiten versetzt (Das Haus sieht auch innen so aus, als wäre es seit damals dann auch nicht mehr weiter renoviert worden). Außerdem konnten wir einen Einblick in Russische Lehrmethoden bekommen. Stichwort: “Autoritär!” Frontalunterricht weiterlesen…
Einstimmung auf Georgien
Für alle, die nicht so viel von Georgien kennen, ist hier ein kleiner Film, den es sich echt lohnt zu sehen. Es soll auch eine kleine Einstimmung auf Georgien sein, falls ihr euch mit mir schon auf Georgien freut. Man sieht die traditionellen Gewänder, die Tänze und das wichtigste: man hört die georgische Musik.
Vorbereitung in der Pampa 2!
So, die ersten drei Tage sind jetzt fertig. Das Video zeigt nochmal ein paar kurze Szenen der Eröffnung des Seminars. Das Wetter bis jetzt ist super, sodass ich auch schon im See schwimmen war. So viel gibts hierzu auch nicht zu sagen, was euch nicht tierisch langweilen würde. Wir bekommen hier etwas über unsere Region erzählt, unsere Aufgaben und morgen geht es nach Berlin (genauer gesagt besuche ich das russische Haus). Alle Georgien-Fahrer habe ich übrigens jetzt gefunden, auch ganz ohne Schild.
Wir als 7er Gruppe wollen morgen die Freizeit nach dem Besuch einer Einrichtung in Berlin nutzen, um zu einem georgischen Restaurant in Berlin zu gehen.
So, dass jetzt nur ein kurzer Beitrag, in kürze hört ihr mehr und detailierter von mir.
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