Die letzten beiden Wochen habe ich angefangnen, den Flurraum vor dem Deutschraum zu renovieren. Das ganze wurde irgendwie zur Zooattraktion. Bis jetzt habe ich also erstmal zum Test nur einen kleinen Abschnitt gestrichen und dort eine Deutschlandkarte aufgemalt. Was noch fehlt sind die Orte auf der Karte, aus denen die Deutschen an der Schule kommen. Außerdem will ich dann noch Pinnwände anbringen.
Dieses Video hatte ich schon vor längerem gedreht, wegen meines langsamen Internets, jetzt endlich auch in schlechter Qualität hochgeladen. Hier könnt ihr meinen Weg von Zuhause bis zur Schule sehen.
Nach langer Zeit, lasse ich nun wieder etwas von mir hören. Seitdem ich wieder zurück bin hatte ich viel Stress mit den Stipendiatenanwärtern, die Stichwörter wie schlaflose Nächte, Depressionen und Verzweiflung in das Ferientagebuch einfließen ließen. Aber ansonsten hatte ich ein wunderbares Zwischenseminar, zu dem auch die Freiwilligen aus der Türkei angereist sind, stand zum ersten mal in meinem Leben auf Skiern und war nach 5 Jahren wieder in den Höhlenklostern David Garetscha im Süden Georgiens.
Die erste Hälfte des Vorbereitungsseminars am Werbellinsee ist nun vorbei. In der Zwischenzeit gab es einen Ausflug nach Berlin. Ich bin ins “Russische Haus” gegangen. Eine beeindruckende Insel Russland auf deutschem Boden. 23.000 qm Russland mit Kino, Schule, Bibliothek, Theater, Wohnungen und einigen Firmen wie Reisebüros usw. Dabei glaubt man das gar nicht, wenn man vor dem von Außen wie ein Theater aussehendem Haus, in einer Seitenstraße der “Unter den Linden” steht. Tatsächlich wirkt das Haus von Innen sehr gigantisch und man fühlt sich in russische Hochzeiten versetzt (Das Haus sieht auch innen so aus, als wäre es seit damals dann auch nicht mehr weiter renoviert worden). Außerdem konnten wir einen Einblick in Russische Lehrmethoden bekommen. Stichwort: “Autoritär!” Frontalunterricht weiterlesen…